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Zeiten ändern sich – Nahrungsmittel ebenfalls

Wir befinden uns heute in einer völlig neuen Situation. Zahlreiche lebenswichtige Zellnährund Zellschutzstoffe sind in vielen Lebensmitteln kaum noch oder nur in zu geringen Mengen enthalten. Darüber hinaus ist jeder lebende Organismus einem wachsenden Ansturm von Schadstoffen aus Umwelt und Lebensmitteln ausgesetzt.

 

Orthomolekulare* Substanzen sind lebenswichtige Zellnähr- und Zellschutzstoffe – Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und noch weitere unentbehrliche Stoffe – unverzichtbar für den Ablauf aller biochemischen Prozesse. Sie dienen somit der Vorbeugung oder/und Reparatur zahlreicher nicht optimaler Zustände im menschlichen Körper.

 

* Definition ‘orthomolekular’ (von griechisch orthos = gut, richtig, passend und lateinisch moles = Masse bzw. molecula = kleine Masse oder Menge oder Molekül): die richtigen Moleküle in den richtigen Mengen.

 

Prof. Dr. Linus Pauling hat die orthomolekulare Medizin wie folgt definiert: «Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, welche normalerweise im Körper vorhanden
und für Gesundheit erforderlich sind.»

 

Wir unterscheiden unterschiedliche Arbeitsbereiche orthomolekularer Substanzen:

 

Aufbau, Betrieb, Instandhaltung, Entsorgung

Für viele Stoffe gilt, dass sie Aufgaben in mehreren Arbeitsbereichen erfüllen. Der Mineralstoff Calcium zum Beispiel dient als Baustoff für den Knochenbau und -erhalt, als Betriebsstoff beim Steuern der Muskelkontraktion (von lateinisch contractio = Zusammenziehung), der Anpassung des Auges an verschiedene Helligkeitsstufen und zur Aufrechterhaltung eines gesunden Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper.

 

Orthomolekulare Substanzen dienen dem Körper als ‘Werkzeugstoffe’. Sind diese nicht in genügendem Masse im Körper vorhanden, können wichtige Abläufe nicht schnell genug oder/und nicht vollständig oder/und überhaupt nicht durchgeführt werden, z.B. diejenigen Abläufe, die mit dem Abtransport von Abfallstoffen zu tun haben. Bleiben diese irgendwo hängen, können sie dadurch wiederum andere Prozesse behindern.

 

Schadstoffe

Schadstoffe treten als ‘Radikale’ auf. Dies sind unvollständige Moleküle, die sich rücksichtslos zu vervollständigen versuchen, indem sie das,
was ihnen fehlt, anderen Molekülen entreissen. Es handelt sich um einen destruktiven, parasitären Vorgang auf molekularer Ebene.

 

* Definition ‘Radikal’: Ein Atom, Molekül oder Ion mit mindestens einem ungepaarten Elektron.

Radikale sind unter anderem an Reaktionen beteiligt, die zum Verderben von Nahrungsmitteln führen. Es sind hochaktive schädliche Stoffwechsel-Zwischenprodukte oder Chemikalien, die körpereigene Proteine, Lipide (z.B. Zellmembranen) sowie die Bau und Betriebsvorschriften (Chromosomen) im Zellkern angreifen und schädigen können.

 

Entscheidend für die Funktionsfähigkeit des Körpers ist das Mengen- bzw. das Konzentrationsverhältnis von Schadstoffen (Radikalen) zu Schutzstoffen (Radikalfängern).

 

Schutzstoffe

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente fangen zahlreiche Schadstoffe ab.
Beispiele wichtiger Substanzen, die verschiedenste Schadstoffe abfangen können, sind:

Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Ubichinon (= Coenzym Q10), L-Cystein, Glutathion, Alphaliponsäure, Betacarotin, Flavonoide und Anthocyane.

 

Eine genügend hohe Schutzstoff-Konzentration ist der wesentliche Faktor. Das heute ‘normale’ Missverhältnis zwischen erhöhtem Schutzstoffbedarf und abnehmendem Schutzstoffgehalt in Nahrungsmitteln nimmt während körperlichen
und seelischen Belastungen weiter zu.

 

Die Vorteile einer guten Schutzstoff-’Dichte’ beschreibt Prof.Dr. Linus Pauling so:

«Aufgrund der Erkenntnisse epidemiologischer Studien und anderer Beobachtungen liesse sich nach meiner Schätzung durch die optimale Anwendung ernährungsergänzender Vitamine und anderer gesundheitsfördernder
Massnahmen die Lebensdauer und die Zeit des Wohlbefindens um 25 bis 35 Jahre verlängern.»

 

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